Was kann IT-Mediation leisten?

IT-Mediation zielt darauf ab, den Konfliktfall im frühen Stadium durch neutrale, sachverständige und effiziente Hilfe von außen zu vermeiden und den Projektverlauf durch eine positive Zusammenarbeit der Partner zu sichern. Die Mediation ist eine Methode, die sich  noch vor einem Rechtsstreit oder den wenig in Anspruch genommenen Schiedsgerichten bzw. Schlichtungsverfahren empfiehlt.

Typische Konfliktfälle haben gemeinsam:

  • Fehlerursachen liegen sowohl beim Kunden als auch beim Lieferanten – der Konflikt schaukelt sich auf.

  • Die Fronten verhärten sich; üblicherweise ist einer der beiden Vertragspartner von dem Konflikt stärker betroffen.

  • Auftretende Probleme führen zu erhöhten Kosten für den Kunden und/oder den Lieferanten.

  • Eskaliert der Streit, wird das Projekt weiter verzögert oder gestoppt

  • Droht eine gerichtliche Auseinandersetzung, ist die Kontrolle über das Projekt entzogen – der erwartete Vorteil der neuen Anwendung wird zum geschäftlichen Nachteil.

Was ist das Besondere an der IT-Mediation?

Ein neutraler Dritter als Mittler kann Objektivität beisteuern und mit einem Frischen Blick bei der Problemlösung helfen.

Objektivität alleine ist jedoch noch nicht genug, um bei Problemen mit Software, Hardware und Dienstleistungen zu helfen. Der Mittler muss u.a. folgende Qualifikationen haben:

  • Erfahrener DV-Fachmann

  • Neutral und glaubwürdig für beide Seiten

  • Erfahrung mit Techniken, Konflikte zu lösen

  • Fähigkeit, die Lösung so zu gestalten, dass der Projektnutzen wieder im Vordergrund steht.

Die Konfliktlösung bezieht alle Möglichkeiten ein, die erforderlich sind, bis die akzeptierte Problemlösung erreicht ist. Im Gegensatz zu einer mehr durch formale und rechtliche Interessen bestimmten Vorgehensweise soll hierbei eine konstruktive Zusammenarbeit der Beteiligten unter wirtschaftlichen Aspekten wiederhergestellt werden.